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Die 5 wichtigsten WordPress Voraussetzungen für Ihren Server

Es existieren zahlreiche Anleitungen im Internet zur Optimierung von WordPress. Bei der Frage nach der besten Hardware bzw. Hoster stößt man schnell an Grenzen. Es kommt immer darauf an, für welchen Einsatz Ihre Website ausgelegt werden muss. Es gibt Websites die brauchen viel RAM, andere lieber extrem schnelle CPU.

Mehr Serverpower kostet – ist aber eine gute Investition.

Im Grunde muss ein guter Kompromiss aus Ladegeschwindigkeit und den monatlichen Kosten gefunden werden. Bei Hosting und der Hardware gilt: Je mehr Power benötigt wird, je höher sind die Kosten. Rechenleistung und der Hosting Tarif bestimmen die grundlegenden WordPress Voraussetzungen.

Die Performance der Website verhält sich wie mit einem privaten Rechner: Je mehr Leistung zur Verfügung steht, desto schneller können Programme ausgeführt werden.

WordPress Voraussetzung 1: CPU – je mehr Kerne, desto besser für WordPress

Der Prozessorchip ist das Herzstück des Servers. Der Chip bestimmt wie viele Prozesse gleichzeitig in welcher Geschwindigkeit abgearbeitet werden kann. Entscheidend ist hier nicht die Leistung, sondern die Anzahl der Kerne.

WordPress Voraussetzung 2: Festplatte – SSDs sind schneller als HDDs

HDD steht für Harddisk Drive, zu Deutsch Festplatte.

SSD steht für Solid State Drive. Solid steht hier dafür, dass sich der Speicher eben nicht dreht, sondern einfach ein unbeweglicher Block ist.

Die hohe Geschwindigkeit der SSDs ergibt sich aus deren Bauweise: Bei HDDs sind mechanische Komponenten verbaut, die bewegt werden müssen. SSDs hingegen sind vergleichbar mit USB-Sticks: Sie enthalten keine beweglichen Teile, die in Gang gebracht und bewegt werden müssen.

WordPress Voraussetzung 3: Arbeitsspeicher (RAM)

RAM steht für Random Acces Memory, zu Deutsch Speicher mit wahlfreiem/direkten Zugriff

RAM, oder Arbeitsspeicher, wird von vielen als die kritische Komponente der Serverperformance angesehen. Der Arbeitsspeicher ist zwischen der Festplatte und der CPU angesiedelt. Er bereitet Daten vom Speicher des Servers für die Verarbeitung im Prozessor vor. Denn auf den RAM kann wesentlich schneller zugegriffen werden als auf die Festplatte. Das bedeutet: je größer der Arbeitsspeicher, desto mehr Rechenprozesse können “arbeitsfertig” für die CPU hinterlegt werden. Somit wird die gesamte Datenverarbeitung schneller.

WordPress Voraussetzung 4: PHP-Memory Limit

Für WordPress ist neben der bloßen Größe des Arbeitsspeichers noch ein zweiter Wert entscheidend: das sogenannte PHP-Memory Limit. Dieser Wert beschreibt die Größe des Arbeitsspeichers, der für die Ausführung von PHP-basierten Prozessen reserviert ist. Da für jeden Rechenschritt des Themes oder der Plugins PHP ausgelesen werden muss, bestimmt das PHP-Memory Limit die Geschwindigkeit der wichtigsten Funktionen. Laut WordPress laufen die meisten Installationen schon mit 64 MB gut. Standard sind bei den meisten Hostern zwischen 100 MB und 128 MB. Leistungsstärkere Tarife bieten auch 256 MB oder mehr an.

WordPress Voraussetzung 5: Server Standort

Auch der Serverstandort hat einen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit. Dass die Entfernung zwischen User und Server einen Einfluss auf die Geschwindigkeit der Seitenauslieferung hat, kann man sich gut bildlich vorstellen: Wenn für jede Anfrage ein Server in den USA angesprochen werden muss, dauert dies schlicht länger, als wenn der Server in Frankfurt steht.

WordPress Voraussetzung Fazit:

Bei der Serverleistung gilt: Je mehr man zahlt, desto mehr Performance bekommt man. Daher ist vor allem die Frage danach entscheidend welche, Voraussetzungen Sie für Ihre WordPress Website wirklich benötigen.

Achten Sie auf folgendes:

  • PHP
    Es muss mindestens die PHP-Version 5.2.4 vorhanden sein, damit WordPress korrekt funktioniert. Das sollte bei den meisten Hostern aber kein Problem sein.
  • MySQL
    Die MySQL-Datenbank muss mindestens in der Version 5.0 vorhanden sein. Die noch immer verbreitete Version 4.x ist für die aktuelle WordPress-Version nicht mehr ausreichend. Deshalb sollte man darauf achten.
  • Arbeitsspeicher
    Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Arbeitsspeicher, der zur Verfügung steht. Laut WordPress sollten es mindestens 32 MB sein, aber ich empfehle dringend 64 MB oder mehr. Die Performance von WordPress ist mit mehr Arbeitsspeicher deutlich besser.
  • Mod_rewrite
    Eine wirkliche Voraussetzung ist dieses Apache-Modul zwar nicht, aber es ist dringend zu empfehlen. Damit kann man die URLs der einzelnen Artikel in „schöne URLs“ umwandeln, was unter anderem aus SEO-Gründen empfehlenswert ist.
Thomas Heidkamp

Thomas Heidkamp

Gründer und Geschäftsführer von Eltojada Webdesign

Hallo, in meinem Blog schreibe ich für kleine und mittelständige Unternehmen. Damit Sie Ihr Potenzial der Digitalisierung für Ihr Unternehmen bestmöglich zu nutzen machen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Schwerpunktthemen liegen ganz klar auf WordPress und die von mir genutzten Erweiterungen.

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